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Fanzine GX #2 & 64NOPs #1: Eindrücke

Fanzines für Amstrads 8-Bit-Maschinen sind nichts Neues, und trotzdem überrascht mich die Qualität der verschiedenen Unternehmungen, die in letzter Zeit hier und da aufgetaucht sind, weiterhin angenehm. Zwei neue Ausgaben sind in meinem Briefkasten gelandet, und dazu möchte ich hier ein Wort sagen.

Fanzine GX #2 ist da. Das Erste, was auffällt, springt sofort ins Auge: Der Druck auf Hochglanzpapier ist von weit besserer Qualität als bei der ersten Ausgabe, und das Heft liegt tadellos und angenehmer in der Hand. Der Inhalt, weiterhin überwiegend auf „Gaming“ ausgerichtet, ist in dieser Ausgabe dennoch weitergegangen und bietet ein paar Artikel zur Hardware. Die kleinen handgezeichneten Illustrationen sind so angenehm wie eh und je.

Unerwartet und eine schöne Überraschung: das „Marathon“-Interview mit Roudoudou, sehr interessant zu lesen (die Leidenschaft kommt getreu herüber — danke fürs Teilen!). Da ich in der Amstrad-Welt hauptsächlich als Programmierer unterwegs bin, bleibe ich technisch hungrig; aber egal, es ist ein großes Vergnügen, sich „auf Spielerseite“ in den Katalog der GX-4000 versetzt zu finden. Also: gut gemacht, Oncle Ced und Team, der Ansatz stimmt, und ich freue mich auf die nächste Ausgabe — bei der ich übrigens gerade selbst mit zwei Artikeln mitgeholfen habe.

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Ich hatte außerdem die Ehre, die erste Ausgabe eines neuen Magazins zu erhalten: 64NOPs. Auch hier ist der Druck makellos, und das Ganze kommt in einer sehr sorgfältigen Aufmachung daher. Der in fehlerfreiem Französisch geschriebene Inhalt neigt stark zum Demomaking. Eliot bietet einen wirklich einzigartigen Artikel, der die Geschichte der durch Hardware-Scrolling bewegten Sprites in Amstrad-Demos darlegt.

Auch Programmierer kommen auf ihre Kosten, mit abwechslungsreichen technischen Artikeln, deren Herangehensweise an die Zeiten der Fanzines Amstrad Live, Quasar CPC und Another World erinnert. Ebenfalls in dieser ausgesprochen gut gefüllten Ausgabe: eine gründliche Vorstellung von UniDOS, Offsets neuer Programmierschnittstelle, die für die große Mehrheit der heutigen Speicherkarten die Abstraktion eines Dateisystems samt Verzeichnissen bereitstellt.

Und schließlich sind die Fragen in den Interviews mit CNGSoft und Mage sehr treffend gestellt (Letzteres hat mich besonders in die epsilonischen Jahre um 1995 zurückversetzt — danke!). Zum Schluss: eine schöne Unternehmung, und hoffen wir, dass diese erste Ausgabe der Anfang einer langen Reihe ist!

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